Der Disziplinarausschuss der TFF hat die Urteile über den Manipulationsskandal verkündet. Der Vorstand von Fenerbahce, Aziz Yildirim, wurde in allen Anklagepunkten freigesprochen, jedenfalls nur im Sportgericht. Die strafrechtliche Verfolgung wird das jedoch nicht beeinflussen.

Der Hick Hack um die Inhaftierung des unter Manipulationsverdacht stehenden Vorstands, Aziz Yildirim, nähert sich dem Ende. Am heutigen Morgen, wurden die Beschlüsse der 111. Sitzung des Disziplinarausschusse verlesen (LIGABlatt berichtete).

Die Vereine durften erst einmal tief durchatmen. Sie blieben straffrei. Dagegen wurden zahlreiche Fußballspieler wie auch Funktionäre zu unterschiedlichen Strafen verurteilt.

Drei Fenerbahce-Funktionäre wurden schuldig gesprochen

Anders als Aziz Yildirim müssen drei Funktionäre von Fenerbahce das Engagement für den Verein beenden. Vorstandsmitglied Ilhan Eksioglu wird drei Jahre lang vom türkischen Sportgeschehen verbannt. Sekip Mostoroglu erhielt eine einjährige Strafe und Cemil Turan, der Jugendkoordinator, muss ebenfalls für ein Jahr das Fußballgeschehen verlassen.

Strafrechtliche Verfolgung bleibt unberührt

Jedoch muss hier angemerkt werden, dass diese Urteilsverlesung mit der eigentlichen strafrechtlichen Verfolgung nicht in Verbindung steht. Deshalb bleibt die Freilassung von Aziz Yildirim noch ungewiss.

Aziz Yildirim?s eigentlicher Anklagepunkt: Terror

Die grauen Wolken über Aziz Yildirim begründen sich auch mit einem Blick auf die Anklageschrift. Demnach wird Aziz Yildirim nicht etwa unmittelbar mit dem Manipulationsskandal in Verbindung gebracht. Vielmehr lautet der Verdacht, dass Aziz Yildirm eine terroristische Vereinigung gegründet haben soll.