Der türkische Staat kämpft seit Jahren gegen tiefgründige Organisationsstrukturen wie etwa "Ergenekon" und nun werden Verbindungen zum türkischen Fußball geknüpft. Der inhaftierte Präsident von Fenerbahce, Aziz Yildirim, glaubt nicht an seine Inhaftierung wegen der vorgeworfenen Manipulation.

Vielmehr geht es der Staatsanwaltschaft um die Untergrundorganisation "Ergenekon". Yildirim glaubt, seine Inhaftierung hätte nichts mit dem Manipulationsskandal zu tun. Am 15. Verhandlungstag im Manipulationsskandal meldete sich Aziz Yildirim zu Wort. "Wir diskutieren immer noch nicht darüber, was im Fußball ethisch ist oder nicht. Sadri Sener sagte, dass Trabzonspor gegen Fenerbahce verlieren wird, doch wir haben Trabzonspor nicht besiegen und haben die Meisterschaft verloren."

Aziz Yildirim glaubt an Inhaftierung wegen Ergenekon

Aziz Yildirim behauptete auch, dass es bei diesem Verfahren um Ermittlungen gegen "Ergenekon" gehe. "Wenn dies ein Verfahren gegen die Manipulation wäre, würde Fenerbahce nicht verurteilt werden. Der Staat ermittelt gegen Eregenekon, ein Abgeordnet behauptet, dass ich der Geldgeber bin. Man versucht mich mit Ergenekon in Verbindung zu bringen. Ich habe euch gezeigt, wie manche über den Premierminister reden. Hätte ich so geredet, wäre ich längst mit Ergenekon in Verbindung in gebracht worden. Wir sollten etwas Respekt zeigen. Ich bin ein Mensch, der 14 Jahre seines Lebens dem türkischen Fußball gewidmet hat. Ein Abgeordneter beschuldigt mich ohne jegliche Beweise."