Am vierten Spieltag des SüperFinals hat Besiktas Istanbul die Partie gegen den Stadtrivalen Fenerbahce  mit einem Kopfballtreffer von Hugo Almeida in der 45. Minute für sich entscheiden können. Somit hat es Fenerbahce verpasst, die Tabellenführung von den Löwen zu übernehmen.

Am heutigen Abend mussten die Adler zwar auf die Männerbesetzung der Carsi-Fangruppe verzichten, aber an Unterstützung hat es Besiktas am heutigen Abend nicht gefehlt. Ganz im Gegenteil, die Damen von Carsi haben das Netz des Adlers ordentlich eingeheizt.

Angetrieben von tausenden Verehrerinnen stürmte Besiktas munter los und machte von Beginn an deutlich, dass es für die Kanarienvögel am heutigen Abend nichts zu holen gab.

Doch es wurde schnell deutlich, dass Besiktas die alte Spritzigkeit verloren hatte. Zu langatmig waren die Offensivaktionen und die langen Pässe fanden nur mit einem ordentlichen Schuss Glück den Adressaten. Besonders der verspielte Quaresma hat es am heutigen Abend nicht verstanden die Kugel dem Kameraden zuzuspielen.

Dabei kann der Portugiese mit seinen Pässen dazu verhelfen das Spiel für sich zu entscheiden. Sowie in der 45. Minute als er seinen Landsmann Almeida am langen Eck fand und die Flanke für den Kopfballtreffer lieferte.

Abgesehen vom Gegentreffer konnten sich an diesem Abend die Gäste aus Kadiköy erneut auf  ihren Keeper Volkan verlassen. Der Nationaltorwart hat zahlreiche Torchancen der Adler entschärft. Dagegen haben seine Stürmerkameraden es versäumt das wichtige Anschlusstor zu erzielen.

Die einzig nennenswerte Chance hatte Cristian in der zweiten Halbzeit. Nach einem Abpraller von Stoch?s Gewaltschuss konnte Cenk den Nachschuss von Cristian zur Ecke klären. Auch Abwehrkollege Egemen Korkmaz hat einen großen Anteil daran gehabt, dass die Kiste von Cenk an diesem Abend sauber blieb.

Das Spiel endete mit dem 1:0.Den Löwen wird sicherlich ein riesen Stein vom Herzen gefallen sein. Dagegen wird Aykut Kocaman alles andere als zufrieden sein. Mit einem Sieg wäre man bis zum Wochenende sicherer Tabellenführer gewesen.