Der Präsident der Löwen, Ünal Aysal sprach zur türkischen Tageszeitung Hürriyet und kritisierte dabei den türkischen Fußballverband und dessen neuen Vorstand Demirören.

?Demirören hatte bereits vor seiner Funktiion als Verbandschef, als Präsident von Besiktas, darauf gepocht, dass die Mannschaften, die in den Manipulationsskandal verstrickt sind, nicht verurteilt werden sollten. Bei diesem Hintergrund wundert es nicht, dass er nun als Verbandschef alles dafür tut den Manipulationsskandal soweit es geht herunter zu spielen.?

?Die neue Entscheidung, Galatasaray dem Disziplinarausschuss zuzuweisen, gleicht einer Komödie. Wenn ihr die Zeitungen aufschlägt, könnt ihr dort klar und deutlich lesen, dass Galatasaray keiner Strafe zu Teil werden kann. Dieser Meinung sind auch die zuständigen Gerichte?

?Es liegt auf der Hand, warum sie nun versuchen den Ruf von Galatasaray mit Anschuldigungen zu beflecken. Sie wollen damit die Aufmerksamkeit auf uns lenken und die Sache damit bereinigen.?

?Als Strafe für die Manipulationen wollen sie die Punkte der Mannschaften, die in den Skandal verstrickt sind, reduzieren. Das ist sicherlich keine angemessene Bestrafung. Doch wie wollen sie hierbei verfahren? Wollen sie die Punkte noch in dieser Saison oder erst zur kommenden Saison reduzieren? Wollen sie die Strafe dieser Saison auf die kommende verlagern. Diese Zustände wird Galatasaray nicht mehr akzeptieren.?

Mit der Einverständnis von Ünal Aysal haben die Löwen unter der Leitung von Sedat Dogan nun einen Rechtstreit gegen die TFF eingeleitet.