Am Dienstagbend staunte die Fußball-Welt über einen neuen tragischen Helden: Lionel Messi! Doch nur 24 Stunden später bekam ein weiterer Individualist eine Ohrfeige und kam zurück auf den Boden der Tatsachen. Bayern steht im Finale auch wenn "CR7" stark spielte.

Cristiano Ronaldo wird immer mehr zum Mannschaftsspieler, doch sein Unglück bleibt heute im Fokus. Im CL-Finale von 2008 scheiterte der Portugiese am Elfmeterpunkt, hatte aber das Glück, dass sich Terry und Anelka (Chelsea) ihm anschlossen. ManU holte sich den größten europäischen Titel, während Ronaldo schon in der 26. Minute für die "Red Devils" traf und den Titel somit ermöglichte. Im Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern München klingelte der Ausnahmespieler zwei Mal binnen 15 Minuten und ebnete für sein Team ein weiteres Mal den Weg ins Finale. Der Star der Königlichen wurde wie sein Coach Jose Mourinho in die Knie gezwungen und erlebte wohl seine größte persönliche Enttäuschung.

Kampf um die europäische Torjägerkrone

Doch nach dem Aus von Barcelona sollte auch für die Königlichen der Traum ausgehen. Ein weiterer Klassespieler, Manuel Neuer, präsentierte erneut eines seiner besten Leistungen und übertrumpfte wohl die von "CR7". Die Saison geht mit einer Dramatik zu Ende, die keiner vorhersehen hätte können. Cristiano Ronaldo und sein einziger Konkurrent Lionel Messi kämpfen um den Titel des besten europäischen Torschützen. Allerdings mit der Ausnahme, dass die Beiden auf der größten Fußball-Bühne in dieser Saison, in München, nur zuschauen werden.

Um 23.22 versanken die Real-Kicker in den Katakomben von Santiago de Bernabeu und der Schall der Münchner vom "Finale dahoam" lies die Tränen der Real-Fans weiter zittern – ein Stück CL-Historie!

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