Ohne Frage: Es war eines der spannendsten Champions League-Partien der vergangenen Jahre. Chelsea zog mit einem 2:2.-Unentschieden im Nou Camp in das Finale ein. Die Tore erzielten Busquets (35.) und Iniesta (44.) für Barcelona. Für Chelsea trafen Ramires (45.) und Torres (91.)

Chelsea hat den Favoriten aus Katalonien aus dem Wettbewerb geworfen. Nach dem 1:0-Hinspielsieg reichte den "Blues" ein Unentschieden aus, um den Einzug ins Finale zu sichern. Aber auch ein Unentschieden mussten sich die Londoner hart erarbeiten.

Cakir spannt die Blues auf die Folter

Doch an diesem Abend stand eine ganz andere Personalie im Mittelpunkt. Der türkische Schiedsrichter Cüneyt Cakir hat mit seinen kompromisslosen aber dennoch korrekten Entscheidungen den Engländern das Leben schwer gemacht. Nach dem Führungstreffer von Busquets in der 37. Minute wollten die Blues alles daran setzen den Ausgleich zu erzielen. Doch in der 37. Minute zückte Cakir die rote Karte und schickte den Kapitän der Blues, John Terry, vorzeitig in die Kabine. Grund für die Entscheidung war eine Tätigkeit des Engländers gegen Sanchez. Kaum hatten die "Blues" den Schock über die Rote Karte überwunden, mussten sie erneut in die Röhre schauen. Diesmal klingelte Iniesta nach einer Vorlage von Messi in der 44. Minute.

Ramires lässt aufatmen 2:1

Die Erlösung kam erst in der 49. Minute durch einen traumhaften Lupfer von Ramires. Nach einem schnellen Konter stand er Keeper Valdez gegenüber und verwandelte gefühlvoll.

Cakir meldet sich zurück

Doch Cakir sollte sich noch einmal melden. Diesmal mit einem Elfmeter für Barcelona. Den berechtigten Strafstoß holte zwar Fabregas heraus, aber ausführen sollte Messi himself. Der Weltfußballer der vergangenen Jahre traf aber zur Erleichterung der Blues nur die Querlatte.

Torres trifft zum 2:2

Mit diesem Spielstand von 2:1 wären die Londoner im Finale. Doch Torres sollte noch in der 91. Minute den endgültigen Gnadenschuss der Katalanen geben. Sein Treffer markierte den 2:2 Endstand.

Real oder Bayern

Morgen werden Real Madrid und der FC Bayern den zweiten Finalisten ausmachen. Die Münchner sind mit einem 2:1 Heimsiegpolster in einer Favoritenrolle. Die Königlichen um Ronaldo und Özil werden aber alles andere tun, als den Bayern den Einzug ins Finale zu überlassen.