Das Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce sorgt seit Jahren dafür, dass Zuschauer in aller Welt voller Spannung das Spiel verfolgen und für die favorisierte Mannschaft mitfiebern.

Das Derby  galt lange Zeit als eines der meistgesehenen Derbys der Welt. Grund für diesen Hype war das sportlich hochklassige Niveau der Spiele. Doch die Betonung hier liegt auf war. Seit langem fasziniert das Derby nur noch die eingefleischten türkischen Fans. Ein Blick auf die Statistiken verrät, dass das Derby sehr einseitig gestrickt ist. Einseitige Statistik. Ein Grund mehr für die Löwen das zu ändern.

Seit dem Gewinn des UEFA-Cups haben die Löwen ganze 21 Süper Lig Partien gegen den Erzrivalen Fenerbahce bestritten. Doch sehr zum Bedauern von Galatasaray konnte man nur fünf  Spiele für sich entscheiden ? allesamt Heimspiele. Dagegen verlor man deutlich öfter gegen Fenerbahce. In 13 Partien hatten die Löwen das Nachsehen. Nur bei drei Spielen konnte kein Sieger ausgemacht werden. Anders sieht es dagegen im türkischen Pokal aus. Man begegnete sich drei Mal und ging zwei Mal als Sieger aus der Begegnung heraus. Verloren haben die Löwen in diesem Wettbewerb gegen den Stadtrivalen nicht.

Auswärtsfluch

Da alle Siege vor heimischem Publikum verzeichnet wurden und Auswärts nur Niederlagen erlebt wurden, kann man hier ruhig von einem Auswärtsfluch reden. Doch diese Saison haben die Löwen mehr als die Jahre zuvor das Zeug dazu, diesen Fluch zu durchbrechen und die Durststrecke zu beenden. Nach einem überragenden Spiel in Aslantepe vor fast 53.000 Anhängern, das man mit 3:1 gewann, sieht man dem Derby am Samstag mit Optimismus entgegen.