Der Schwarzmeer-Klub muss sich nach einer Niederlage gegen den angeschlagenen Gegner aus Antalya nun vom türkischen Pokal verabschieden. Die ambitionierten Ziele der ? Bordeaux-Blauen? sind vorerst abgeschrieben.

Die Partie begann, ganz unerwartet, mit Burak auf der Ersatzbank. Der Top-Torschütze der Süper Lig (30 Tore in 27 Spielen) sollte nach einer langen Ladehemmung sich erst einmal ausruhen. Doch viele munkelten, die Entscheidung von Senol Günes, seinen Top-Stürmer auf die Bank zu verdonnern, könnte die Konsequenz des Ausrasters von Burak sein. Burak hatte in der vergangenen Spielwoche einen Balljungen angegangen, als dieser dem den Ball nicht zuwerfen wollte.

Antalya wollte von Anfang an den Sieg 1:0

Die Partie fing zu Gunsten von Antalya an, die ohne Necati den Weg zum Tor nur schwer fanden. Doch in der 44. Minute behalf es einem Freistoß, den Emrah direkt verwandeln konnte.

Ein Strafstoß hilft Burak aus der Misere 1:1

Nach der Halbzeitpause wurde Burak für Adrian eingewechselt. Es dauerte jedoch bis zur 70. Minute, ehe sich eine Chance für Trabzonspor auftat. Ali Turan brachte Olcay Adin im Strafraum zu Fall und verursachte damit einen Elfmeter. Die Verantwortung übernahm Burak, wohlwissend, dass er letzte Woche gegen Genclerbirligi einen Strafstoß verschossen hatte. Doch dieses Mal sollten ihm die Nerven nicht versagen. Er markierte mit seinem Tor den Ausgleich.

Die Verlängerung zögert das Leiden der Bordeaux-Blauen hinaus 2:1

Nach dem keine weiteren Tore fielen, leitete der Schiedsrichter die Verlängerung ein. Die begann für den Schwarzmeerclub aber mit einem Rückschlag. Musa Aydin schaffte es, eine Hereingabe aus der linken Seite in ein Tor zu verwandeln. Der Endstand von 2:1 besiegelte damit den Abschied von Trabzonspor aus dem Pokal.