Galatasaray hat sich aus dem türkischen Pokal verabschiedet. Die Löwen haben es nicht geschafft, Sivasspor Parole zu bieten. Die Suppe müssen die Ersatzspieler, die gestern Abend am Zug waren nun selber auslöffeln. Einziger Lichtpunkt war Ersatzkeeper Ufuk.

Die Atmosphäre in der Arena auf Aslantepe war voller Siegeswille. Nach der kämpferischen Leistung gegen den Erzrivalen Fenerbahce erhoffte man sich eine Wiederholung ? mit Happy End.

Sivasspor zeigt Biss

Doch es kam anders als erhofft. Sivasspor zeigte nach einer ersten schwachen Phase, in der die Hausherren am Zug waren, dass sie den Siegeswillen in sich tragen. Die Einschüchterungsversuche wurden schnell erwidert und man startete ein Angriff nach dem anderen. Während die Galaabwehr schwer zu schaffen hatte, war es Ufuk Ceylan, der Löwen vor Schlimmerem bewahrt hatte.

Hausherren schaffen die Wende nicht

Nach dem 0:1 versuchte der Tabellenführer das Rad noch zu drehen, doch sie sollten am Schiedsrichter scheitern. Bei einer Hereingabe reklamierte Galatasaray ein Handspiel und forderten einen Strafstoß. Doch der Offizielle Abitoglu ließ weiterspielen, sehr zum Leiden von Galatasaray. Das 0:1 wurde letztendlich der Endstand und besiegelte das Aus der Löwen.

Die Ersatzbank macht Grund zur Sorge

Am Dienstag stand Aydin in der Startelf und wurde in der 46. Minute von Sabri abgelöst. Engin Baytar, der dieses Mal im Mittelfeld agierte, musste in 77. Minute das Feld für Sercan räumen. Das Ganze war ein Versuch Terim?s den Notstand zu erproben. Die Abwehr ließ er unangetastet, aber die Offensivkräfte wurden variiert. Leider ohne Erfolg. Keiner der Spieler schaffte es durch Einzelaktionen oder durch einen taktischen Spielzug ein Tor zu erzwingen. Die Einwechslungen verfehlten eindeutig die Wirkung und ließen unteranderem die treibende Kraft im Mittelfeld, Melo, vermissen.

Die Liste der Abgänge formt sich

Die Abgänge von Gökhan Zan, Servet Cetin, Caglar und Aykut scheinen sicher. Strittig waren die Karten für Sercan, Baros, Aydin und Sabri. Doch nach dieser desolaten Leistung werden ihnen die Argumente bei der nächsten Transfersaison wohl zu kurz fallen. Ihre Abgänge werden die Löwen leicht mit neuen Transfers verschmerzen können. Immerhin steht die Champions League auf den Plan.

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